Bereits in meiner Kindheit liebte ich das Malen mit Stiften und Wasserfarben. Aber der Mut, meine Gefühlslage durch Malen zum Ausdruck zu bringen fand ich erst, nachdem ich einige wenige Stunden Malunterricht genommen hatte.
Zu meinen Lehrerinnen und Lehrern zählt z. B. Dagmar Wassung von der Freien Kunstakademie Trier oder den Schweizer Künstler Andreas Durrer und Gerd Scheuerer aus München. Aber auch Unterrichtende an der Freien Kunstakademie Frankfurt (FKaF) oder der Malakademie Frankfurt gehören zu meinen Ausbilder*innen.
In der abstrakten Malerei habe ich die Möglichkeit gefunden, meine Lebendigkeit wie meiner inneren Kraft Ausdruck zu verleihen. Meinen Stil möchte ich als gestisch-intuitiv bezeichnen.
Das Empfinden fließt nicht nur gedanklich, sondern physisch in den Malprozess ein. Gestische Spuren, dynamische Linien und kraftvolle Farbflächen zeugen von dieser unmittelbaren Verbindung zwischen Körper, Gefühl und Leinwand . Jedes Bild wirkt wie eine Momentaufnahme innerer Bewegung – spontan und zugleich bewußt gesetzt.
Mein kunsttheoretisches Wissen erweitere und vertiefe ich kontinuierlich, indem ich Ausstellungen besuche und Seminare im Rahmen des Studiums „Studieren 50+“ an der Gutenberg Universität in Mainz belege.
2017 habe ich ein eigenes Atelier in Hofheim/ Ts. eröffnet und biete dort regelmäßig Ausstellungen an. Darüber hinaus beteilige ich mich bei lokalen Ausstellungen , darunter die jährliche Teilnahme bei den Offenen Ateliers in Hofheim sowie im Rat- und Bürgerhaus Kriftel und in der Praxis der IPSG Hofheim/ Ts.
Mein Arbeiten in Ausstellungen zeigen zu können bereitet mir große Freude und ich mag es sehr, in den Dialog mit Ausstellungsbesucher*innen wie in den fachlichen Austausch mit anderen Kunstschaffenden treten zu können.

Susanne in Ihrem Atelier in „Aktion“.
